Innovativ in die Zukunft
durch patientenindividuelle Verblisterung nach § 13 AMG
Was bedeutet Verblisterung?
In der Arzneimittelversorgung versteht man unter Verblisterung die patientenindividuelle Neuverpackung von Arzneimitteln. Ein Blister enthält alle Medikamente, die ein Patient zu einem bestimmten Zeitpunkt einnehmen soll.
Die Technologie der maschinellen Verblisterung ist innovativ und dennoch bewährt. In den USA und in vielen europäischen Ländern sind Blisterautomaten bereits seit über zehn Jahren erfolgreich im Einsatz und haben sich in der Medikamentenversorgung längst etabliert.
In Deutschland gehörten wir zu den ersten, die diesen Service für den ambulanten und stationären Bereich neu anbieten. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie alles Wissenswerte über die patientenindividuelle maschinelle Verblisterung.
Die Sicherheit einer patientenindividuellen Arzneimittelversorgung ist eine besondere Verantwortung des Apothekers, die wir mit der maschinellen Verfahrenstechnik vertrauensvoll unterstützen und verlässlich umsetzen. Als pharmazeutisch zugelassener Herstellungsbetrieb nach § 13 AMG bieten wir 100%ige Arzneimittelsicherheit, maximale Flexibilität und werden höchsten Qualitätsanspüchen gerecht.
Für weitere Fragen steht Ihnen unser Team gern zur Verfügung. Sie erreichen uns unter info@multidos.de oder 04105 / 692080.
Wie funktioniert die patientenindividuelle Verblisterung?
In unserer speziellen Software für die Verblisterung werden von jedem einzelnen Patienten dessen Name, Geburtsdatum und Wohnort sowie die benötigten Medikamente, die jeweilige Dosierung und die Uhrzeit der Einnahme erfasst.
Zur Befüllung der Blister greift der Automat auf Kanister zu, die speziell für jedes einzelne Medikament kalibriert wurden und über eine Chip-Codierung eindeutig angesteuert werden. Medikamente, die selten verordnet werden, können durch Einschieben spezieller Tabletts zugegeben werden. So wird sichergestellt, dass jeder Patient genau die Medikamente bekommt, die er benötigt.
Ein Blister enthält alle Medikamente, die ein Patient zu einer bestimmten Uhrzeit einnehmen soll. Auf jedem Blister stehen die vollständigen Patientendaten sowie der Wochentag, das Tagesdatum und die Uhrzeit, zu der die betreffenden Medikamente einzunehmen sind.
Zwecks eindeutiger Identifizierung nennt die übersichtliche und ausführliche Beschriftung weitere Einzelheiten zu den im Blister enthaltenen Medikamenten:
- Anzahl und Name
- Art des Medikaments, z.B. Tablette, Kapsel oder Dragee
- Form, z.B. rund, länglich oder oval
- Farbe, z.B. blau oder beige
- Dosierung des Medikaments
- Gegebenenfalls Aufprägungen, die auf den Medikamenten aufgebracht sind, z.B. Kürzel des Wirkstoffs oder der Stärke
- Charge
Die für einen Patienten produzierten Blister bilden einen Schlauch. In einer Medikamentenbox aufbewahrt, ermöglicht er eine praktische Handhabung. Aus der Box werden die Blister Stück für Stück herausgezogen und an der Perforierung vom restlichen Schlauch getrennt. Wurde ein Blister abgetrennt, so wird der nächste Einnahmezeitpunkt sofort lesbar.
Bei Krankenhauseinweisungen bzw. zeitweisem Absetzen von Medikamenten bleiben die Bestände auf einem „virtuellen Kundenkonto“ stehen und sind auch nach Monaten ohne erneute Kosten abrufbar.
Im stationären Bereich bietet sich die Nutzung von Medikamentenwagen an. Sie ermöglichen die Unterbringung der Medikamentenboxen sowie der benötigten Begleitund Bedarfsmedikation.